Mach es einfach

justdoit

Letztens hat jemand zu mir gesagt: „Ich bräuchte manchmal einfach ein bisschen mehr von deiner Art – so einfach machen und gar nicht überlegen ob alles perfekt ist“

Ich habe mich einerseits sehr über diesen Kommentar gefreut, denn ich liebe es eine Macherin zu sein :)! Fühlt sich für mich einfach richtig an. Auf der anderen Seite hat es mich auch ein bisschen nachdenklich gemacht (nur minim) und dann habe ich so geantwortet:

Ich habe irgendwann einfach gemerkt, dass der perfekte Moment nie kommt. Don’t get me wrong. Aber man ist nie ready Mutter zu werden, bis man einfach Mama ist und dann in diese Rolle reinwächst. Aber was noch viel wichtiger ist als dies ist. Ich habe gemerkt, dass der Moment nie kommen wird, in welchem mir der Computer zuruft „HEY DEBORAH KOMM RÜBER! JETZT FLIESSEN DIE GEILEN IDEEN UND EINEN BABYSITTER HABE ICH AUCH ENGAGIERT. KAFFEE STEHT PARAT UND DIE STIMMUNG PASST AUCH. DU MUSST NUR KOMMEN!

Was ich damit sagen will ist, wenn du etwas tun willst, dann mache es verdammt nochmal einfach. Warte nicht auf Einladungen, auf Gesten, auf den perfekten Sonnenuntergang, auf den richtigen Moment. Mache es einfach. Irgendwann habe ich realisiert, das meine Bücher sich nicht von alleine schreiben, sondern, dass ich (fast) jeden Abend eben bis 01.00 h aufbleiben darf um eine oder zwei oder drei Stunden an meinem Buch zu schreiben.

Ich meine das nicht böse und will keinen kritisieren. Nur mal ein paar Fakten vor Augen führen. Wenn du ein Kind hast, hast du um einiges weniger Zeit für deine eigenen „Projekte und Ideen“. Du hast dann das süsseste kleine Wesen, das unglaublich time-consuming ist und dein Herz zum Platzen bringen wird vor Liebe, aber dich eben auch braucht ganz ganz fest und oft braucht. Vielleicht willst du ja keine Kinder, aber auch dann gilt diese Regel.

Zeit hat man nicht, man nimmt sie sich. Punkt. Entweder ist etwas wichtig für dich oder eben nicht.

Estella hat mir schon so einiges beigebracht, aber ganz sicher was es bedeutet Prioritäten zu setzen. Sie hat mich mit den wichtigsten Fragen konfrontiert. Was ist wirklich wichtig? Was möchte ich machen? Wer möchte ich sein? Wo und mit wem möchte ich mich umgeben?

Weshalb hat mich das ein wenig nachdenklich gemacht? Weil die „Macher-Attitude“ oft so dargestellt wird als wäre jeder der so ist einfach so geboren. Man stellt sich den Macher vor der von klein auf immer gemacht hat ohne wenn und aber. Diesen Typ gibt es bestimmt (ich kenne da ein kleines Mädchen, das total so ist ;)!) aber hey jeder kann so sein. Auch du. Wenn du denn willst!

Ich persönlich wurde mit ganz vielen Unsicherheiten (wie ganz viele andere auch) ausgestattet und habe mich step by step dazu gebracht mich meinen Träumen zu nähern. Ich bin nicht einfach aufgewacht und war eine Macherin. Ich habe mich Schritt um Schritt in diese Richtung bewegt. Meine Ängste angeschaut, an mir gearbeitet, ich habe Fehler gemacht und mache auch heute noch Fehler. Aber Fakt ist ich habe einfach mal angefangen. Und genau so kannst du es machen! Wenn du denn willst.

Aber was mir eines Tages klar wurde ist Folgendes. Es gibt die, die davon sprechen. Wie es wohl wäre selbständig zu sein, wie toll wohl das Leben auf Bali sein muss, wie schön es sein muss Kinder zu haben oder wie toll der Job in London wohl sein muss

und

es gibt die, die es machen. Diejenigen, die ihr Geschäft aus dem nichts aufbauen, oder einfach entscheiden Fuck it – ich wandere aus.

Und ich habe lange lange lange darüber gesprochen wie toll es wohl sein muss als Bloggerin und wie genial es all die Selbständigen haben dazu fand ich es einfach Hammer wenn jemand gemalt hat… Du weisst was ich meine. Und irgendwann habe ich einfach angefangen es zu machen. Ich habe angefangen zu bloggen, ich habe angefangen mein Buch zu schreiben, ich habe angefangen. Bin ich die weltbeste Autorin aller Zeiten? Probably not 😀 Mache ich nie Rechtschreibfehler? Nope. Versende ich manchmal lustige Mails in denen der Name nicht gestimmt hat? Yes I do. Ist das wirklich lebenswichtig? Nein! Viel wichtiger sind mir eure Kommentare, lieben Emails und das ich euer Herz berühren kann. Alleine den Hauch einer Möglichkeit euren Tag ein bisschen besser zu machen

Was ich damit sagen will. Du wirst nie perfekt. Musst du auch gar nicht. Denn den perfekten Moment kreierst du. Deine Ziele und Wünsche die holst du dir. Deine Vibrations erhöhen um deinem Desire näher zu kommen. Meditieren jeden Tag. Das machst du alles. Oder du redest eben einfach darüber. Das ist übrigens der Nummer Eins Tipps für Leute, die selbständig werden wollen. Fange an, bevor du bereit bist. Weil bereit wirst du indem du anfängst. Und ich hoffe, dass dieser Blog Post dich in die Richtung bringt, dich deinen Zielen zu nähern. Ganz egal was du dafür tun musst. Einen Anruf tätigen oder mehr Selbstliebe in deinen Alltag bringen. Do it today!

Ich wünsche dir einen wundervollen Tag!

so much love, D.

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